Moderne Jagd ist nicht mehr Privileg der Reichen oder des Adels. Menschen aller Berufe und jeden Alters sind fasziniert vom Leben in Wald und Flur, suchen einen Ausgleich im Grünen und einen Zugang zum Fleisch von Tieren, deren Herkunft sie kennen und die natürlich gelebt haben. Unter den aktiven Jägern nimmt der Frauenanteil stetig zu.
In unserer Kulturlandschaft gilt die Jagd als wichtig. Wir Menschen haben den Lebensraum der Tiere in der freien Natur stark verändert. Jäger helfen, ein Gleichgewicht zu bewahren, aber auch Schäden im Wald und auf dem Feld zu begrenzen. Zur Jagd gehört daher ganz wesentlich, ein Revier und das darin lebende Wild zu beobachten und nötigenfalls den Bestand zu regulieren. Das bedeutet sowohl die Unterstützung der wild lebenden Tiere, die Hege, als auch Eingriffe in ihren Bestand, die Jagd.
Die Jagd liefert Lebensmittel von hervorragender Qualität und wird tierschutzgerecht – waidgerecht - ausgeübt. Dies bedeutet allerdings stets auch die Tötung eines Wildtieres. Viele Menschen hinterfragen die Motive der Jäger und lehnen die Jagd grundsätzlich ab.
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Jagdhornbläserinnen und –bläser intonieren die Begrüßung zur Jagd, südliches Niedersachsen. Foto: Christian Mühlhausen, Landpixel