Ansitz- und Bewegungsjagd

Jäger warten auf Wildtiere oder gehen ihnen nach. Hochsitze gehören zu den bekanntesten jagdlichen Einrichtungen. Sie werden von den Revierinhabern dort errichtet, wo man einen guten Einblick in die Landschaft hat. Bei dieser so bezeichneten „Ansitzjagd“ verbringt ein Jäger viele Stunden, zu jeder Jahreszeit und auch in der Dämmerung.

Bei der Bewegungsjagd ist ein Jäger allein oder in der Gruppe unterwegs. Auf Pirschgang wird er oft nur von einem Jagdhund begleitet. Bei Treib- oder Drückjagden werden von Jägern in auffälliger Kleidung zahlreiche Wildtiere aus ihrer Deckung gezwungen und, sofern sie zu den zur Jagd freigegebenen Arten gehören, erlegt.

Jagd- und Stöberhunde sind bei der Jagd unverzichtbar, denn oft sind aufwendige Nachsuchen erforderlich, bei denen nur ihre Spürnase ein verletztes Wild aufzufinden vermag. Traditionell verständigte man sich mit Jagdhörnern, doch heute hat auch bei der Jagd jeder sein Mobiltelefon dabei.

Abbildung:
Jäger nach Drückjagd mit erlegten Wildschweinen (Strecke) liegen auf Fichtenzweigen im südlichen Niedersachsen.
Foto: Christian Mühlhausen, Landpixel