Willkommen im Ostpreußischen Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung und dem Lüneburger Brauereimuseum

Über Jahrhunderte war die damalige Provinz Ostpreußen Teil der preußischen, später deutschen Geschichte. Heute gehört die Region zu Russland, Polen und Litauen. Fast alle deutschen Bewohner mussten in den Jahren 1945-48 ihre angestammte Heimat verlassen. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass hier in Lüneburg schon 1953 begonnen wurde, die einst reiche Kulturgeschichte des Landes mit musealen Mitteln zu bewahren, zu erforschen und zu vermitteln. Seit 1987 geschieht dies mit Förderung des Bundes und des Landes Niedersachsen auf gesetzlicher Grundlage.

Der Museumsauftrag umfasst eine möglichst vollständige und geschlossene Darstellung von Geschichte, Kultur und Landschaft. Name und Grenzen der Region Ostpreußen waren im Laufe der Geschichte Veränderungen unterworfen. Ausstellung und Sammlungen des Hauses berühren alle Orte und Regionen, die irgendwann einmal Teil des Landes waren, das zuletzt die preußische Provinz Ostpreußen im Deutschen Reich bildete.

Ebenfalls widmet sich das Museum der Kulturgeschichte der Deutschbalten, der deutschsprachigen Bevölkerung, die bis 1939 im Raum der heutigen Republiken Estland und Lettland lebte. Die Zielregion unseres Hauses umreißt daher ein Gebiet, das etwa viermal so groß ist wie Niedersachsen und heute zu fünf verschiedenen Staaten gehört.

Der freundschaftliche Austausch mit Partnern aus diesen Ländern über gemeinsame Ausstellungen, Studienreisen und andere Kulturprojekte ist wesentlicher Bestandteil der Museumsarbeit. Die gemeinsame Geschichte wird zum versöhnlichen Brückenbau, einem engen Austausch und besseren Kennenlernen genutzt.

Das Museum steht teilweise auf dem Grund der ehemaligen Lüneburger Kronen-Brauerei. In deren denkmalgeschütztem Sudhaus präsentieren wir Ihnen zudem eines der bedeutendsten Brauereimuseen Norddeutschlands.

Impressum

Projektleitung: Dr. Joachim Mähnert

Wissenschaftliche Kuratoren: Dr. Jörn Barfod, Dr. Eike Eckert, Dr. Christoph Hinkelmann

Bildung und Vermittlung: Silke Straatman M.A.

Restaurierung: Susanne Kolditz

Verwaltung: Roswitha Hentschel, Tina Welle, Gabriele Zodri

Kommunikation und Programm: Lucia Rohmann, Agata Kern, Ann-Christin Lepper M.A., Sven Zorn

Haustechnik: Thorsten Althoff, Henning Schrader, Alexander Gorbunow, Wolfgang Schröder

Architekturbüro: Gregor Sunder-Plassmann, Kappeln

Ausstellungsgestaltung: Homann Güner Blum, Hannover

Vitrinen: Walter Expo GmbH, Coswig

Objekteinrichtung: Zehnpfennig und Weber GbR, Berlin

Grafikproduktion: Atelier Köbbert GmbH, Berlin

Medien:

Wir danken für die wissenschaftliche Beratung und Mitarbeit: Renate Adolphi, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Udo Arnold, Dr. Mathias Beer, Prof. Dr. Michael Garleff, Detlef Henning M.A., Prof. Dr. Bernhart Jähnig, Dr. Alexander von Knorre, PD Dr. Martin Maurach, Dr. Ilse von zur Mühlen, Uwe Neumärker, Dr. Martin Pabst, Prof. Dr. Gert von Pistohlkors, Rainer H. Proschko, Prof. Dr. Matthias Thumser, Julian Windmöller, Dr. Heinrich Wittram, den Zeitzeugen, allen Leihgebern und vielen weiteren Helfern.

Museumsträger: Ostpreußische Kulturstiftung

Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages und aus Mitteln des Landes Niedersachsen.